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Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner:

Auch in Nordrhein-Westfalen (u. a. Dorsten, Marl, Herten) ist in diesem Jahr (2009) an vielen Stellen ein Naturphänomen zu beobachten.: Wie der Name schon sagt, bewegen sich die Raupen auf Eichenbäumen wie eine Prozession. Problematisch sind die Raupen weniger wegen ihres Fraßes der Eichenblätter, sondern vor allem durch ihre Wirkungen auf den Menschen.

Gefährdung für den Menschen und Tier:

Die Härchen der Raupen enthalten ein Nesselgift. Das Nesselgift der Raupenhaare (Thaumetopoein) ist  sehr stark und wirkt über einige Tage, die Wirkung des Giftes macht sich bemerkbar, indem man auf der Haut einen erheblichen Rückreiz verspürt sowie Rötungen auf der Haut (kleine Pocken) auslöst, eine Raupendermatitis. Darüberhinaus können beim Einatmen der Haare verschiedene  Symptome auftreten, unter anderem auch pseudo-allergische Symptome -auslösen.
Ein geringer Kontakt  bei Menschen oder Tieren, löst oft nur einen Juckreiz aus, während ein heftiger Kontakt mit der Haut zu starkem Juckreiz, Schüttelfrost, Schwindel in seltenen Fällen bis hin zu allergischen Schockreaktionen führen kann. Beim Auftreten gesundheitlicher Beschwerden sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht und auf den Raupenkontakt hingewiesen werden. Die Symptome können mit Medikamenten behandelt und damit gelindert werden. Man sollte daher Wälder, in denen sich viele Eichenbäume befinden, unbedingt meiden. Darüberhinaus sind jegliche Umgebungen, in denen sich Eichenbäume befinden, mit größter Vorsicht zu genießen, dies gilt für den Menschen sowie auch deren Haustier.


Der Falter:

Der Falter selbst erreicht eine Flügelspannweite von 25 bis 30 mm, sie haben graue Vorderflügel mit schwach ausgeprägten dunklen Querlinien und weißgraue Hinterflügel, diese sind für den Menschen völlig ungefährlich.

Bekämpfung:

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinner, so haben wir es selbst erfahren, lässt sich am effikitvsten durch das Abflemmen bekämpfen, da auch hier die Haare in einem größeren Kreises des Nestes verbrannt werden können. Hier ist zu berücksichtigen, dass die Bekämpfung nur mit einem speziellen Schutzanzug sowie Atemschutzmaske durchgeführt werden darf, um jegliche Kontakte mit den gefährlichen Haaren zu vermeiden.


 



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