.

Teppichkäfer (Anthrenus scrophulariae)

Biologie
Käfer 3-4,5 mm lang. Im Frühjahr und Sommer als Pollenfresser an Blüten. Weibchen fliegen zur Eiablage in Wohnungen und Läger ein, wo sie an verschiedenen Materialien 20 und mehr Eier einzeln ablegen. Schon nach wenigen Tagen schlüpfen die behaarten Larven. Sie sind lichtscheu und halten sich häufig abseits von der Fraßstelle hinter Scheuerleisten, Schränken und in anderen Schlupfwinkeln versteckt. Generationsdauer knapp 1 Jahr.

Schaden
Die Larven bevorzugen als Nahrung trockene tierische Produkte aller Art, wie Wollstoffe, Pelze. Es können auch ausgestopfte Tiere und Insektensammlungen geschädigt werden.


Tabakkäfer (Lasioderma serricorne)

BiologieTabakkäfer
Käfer bis zu 3,5 mm lang, braun, nimmt keine Nahrung auf. 20-30 Eier werden an Tabak und Tabakwaren abgelegt. Larve weiß, 4 mm lang, benötigt hohe Temperaturen zur Entwicklung, Gesamtentwicklungsdauer je nach Temperatur 6-10 Wochen. Kann sich nur in dauernd beheizten Räumen halten. Stirbt bei Temperaturen unter -7°C ab.

Schaden
Tabakwaren, Ölkuchen, Trockenfrüchte u.a. pflanzliche Substanzen zeigen kleine Bohrlöcher und Fraßgänge mit leichtem Kotauswurf. Typischer Schädling an Importwaren aus wärmeren Gebieten.


Speisebohnenkäfer (Acanthoscelides obtectus)

BiologieSpeisebohnenkäfer
Gelbgrüner, bis 5 mm langer Käfer mit hellgrauen Flecken. Ca. 40-50 Eier werden lose zwischen die Leguminosensamen abgelegt. Larven bohren sich in das Samenkorn ein; dort verpuppen sie sich. Sehr wärmeliebender Schädling, bei 20°C entwickelt sich eine Generation in 3 Monaten.

Schaden
Die verschiedenen Leguminosensamen zeigen mehrere kreisrunde Löcher. Der Mehlkörper wird ausgefressen, im Inneren findet man Larven, Puppen und Jungkäfer.


Speckkäfer, Gemeiner (Dermestes lardarius)

BiologieSpeckkäfer, Gemeiner
Käfer 6-10 mm lang, Grundfarbe von Käfer und Larve braunschwarz; Käfer mit heller Querbinde auf den Flügeldecken. Weibchen legt 100-200 Eier an Nahrungsstoffen ab. Unter günstigen Bedingungen bis zu 6 Generationen pro Jahr. Vorübergehend werden von Käfer und Larven auch niedrige Temperaturen gut vertragen.

Schaden
Speckkäfer-Befall wird meist an behaarten Larvenhäuten erkannt; die gesellig auftretenden Larven zerstören Felle und Leder durch Schabe- und Lochfraß von der Innenseite her, vereinzelt auch Wolltextilien. Schäden entstehen auch dadurch, dass sich die Larven zur Verpuppung in Waren, wie Tabakballen, Garnrollen, Kork, weiches Holz, Asbest u.ä., hineinbohren.


Speckkäfer, Peruvianischer Dornspeckkäfer

Biologie

Käfer 6-10 mm lang. Grundfarbe von Käfer und Larve braun-schwarz; Käfer mit heller Querbinde auf den Flügeldecken. Weibchen legt 100-200 Eier an Nahrungsstoffen ab. Unter günstigen Bedingungen bis zu 6 Generationen pro Jahr. Vorübergehend werden von Käfer und Larven auch niedrige Temperaturen gut vertragen.

 

Schaden

Speckkäfer- Bafall wird meist an behaarten Larvenhäuten erkannt. Die gesellig auftretenden Larven zerstören Felle und Leder durch Schaben- und Lochfraß von der Innenseite her, vereinzelt auch Wolltextilien. Schäden entstehen auch dadurch, dass sich die Larven zur Verpuppung in Waren, wie Tabakballen, Garnrollen, Kork, weiches Holz, Asbest u.a., hineinbohren.


Schinkenkäfer, Rotbeiniger (Necrobia rufipes)

BiologieSchinkenkäfer, Rotbeiniger
Metallglänzender, blaugrüner Käfer, bis 6 mm lang, Beine rotbraun. Eizahl 150-300, bei günstiger Ernährung bis 2000. Larve bis 10 mm lang. Zunächst weiß, später grau. Verpuppung meist außerhalb der befallenen Ware in Kokons aus organischem Material, wie Schinken, trockenes Fleisch, Holz u.a. Entwicklungsdauer 6 Wochen bis 6 Monate, von Temperatur und Nahrungsangebot abhängig.

Schaden
Käfer und die noch gefräßigeren Larven ernähren sich von Schinken, Rauchwurst, Därmen, Fellen, Hartkäse, Fischmehl, Schokolade, Trockenfrüchte u.a.


.
.

xxnoxx_zaehler