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Mehlmilbe

BiologieMehlmilbe

Ausgewachsene Tiere 0,4-0,6 mm lang, weiß, sehr langsame Bewegungen. Ausgewachsene Tiere tragen 8, Larven 6 Beine. Während der Larvenentwicklung auftretende Ruhestadien ermöglichen langes Überleben bei Nahrungsmangel und Trockenheit.

 

Schaden

Befallene Körner, Teig- und Backwaren sind wie von einer hellen Staubschicht überzogen. Bei Getreidekörnern wird zunächst die Keimanlage, dann der Mehlkörper befressen. Beim Mehl findet man auf der Oberfläche und im Innern feine Milbengänge. Befallene Produkte verderben, schmecken bitter und sind für Mensch und Tier gesundheitsschädlich. Hauptschaden bei feuchter Lagerung.


Hühnermilbe = Vogelmilbe

BiologieHühnermilbe = Vogelmilbe

ca. 0,7 mm lang, gelblich bis bräunlich gefärbt, nach dem Saugen von Vogelblut rot bis schwarz. Siedelt sich in Geflügelställen an. Als Schlupfwinkel dienen Legenester sowie Risse, Fugen und Ritzen in Stalldecken und Wänden. Hühnermilben können bis zu drei Monate hungern.

 

Schaden

Saugen nachts Blut; an den Stichstellen kommt es zu Entzündungen und lang anhaltendem Juckreiz. Aufzucht, Mast- und Legeleistungen werden beeinträchtigt. Die Milben übertragen Geflügelcholera und Geflügelpest. Bei längerem Nahrungsmangel dringen sie auch in Wohungen ein und plagen die Menschen.


Hausmilbe

BiologieHausmilbe

Ca. 0,5 mm große, weißliche, 8-beinige Tiere. Sie sind nur bei stärkerer Vergrößerung zu erkennen. Zu einer Massenvermehrung kommt es nur in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, in denen auch Schimmelbildung auftritt. Häufiger im Hausstaub kommen die Hausstaubmilben vor. Die Weibchen sind ca.0,3-0,4 mm lang, die Männchen 0,2-0,3 mm.

Schaden

Überziehen Wände und Polstermöbel im Wohnungen und Lagerräumen wie mit einer staubartigen, schmutzig weißen Belag. Hausmilben-Befall kann bei empfindlichen Personen Asthma und Hauterkrankungen hervorrufen. Verursacher der "Hausstaubmilben-Allergie"


Herbstgrasmilbe

BiologieHerbstgrasmilbe

Ca. 0,7 mm lang. Lebt an Gräsern Sträuchern im Freiland. Massenauftreten bei warmer, trockenen Witterung im Spätsommer und Herbst. Die rötlich gefärbten Tiere wandern vor allem dort, wo Rasenflächen an Gebäude angrenzen, in großen Mengen in Wohnungen ein. Nur die Larven dieser Milben leben parasitisch.

 

Schaden

Befallen Menschen und Tiere. Verursachen Juckreiz, Hautekzeme, Allergien.


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