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Brauner Splintholzkäfer

Brauner Splintholzkäfer

Der braune Splintholzkäfer („Lyctus brunneus“) stammt aus der Familie der Splintholzkäfer („Lyctidae“) und gehört weltweit mit zu den gefürchtetsten Laubholzschädlingen. Diese Art ist vorwiegend in wärmeren Gebieten der Erde vertreten, jedoch wurden diese durch den Holzhandel in viele weitere Gebiete Europas verschleppt. Seit Jahrzehnten gehört der braune Splintholzkäfer sowohl für den Holzhandel als auch für den Holz Verarbeiter in Industrie und Handwerk zum gefährlichsten Holzschädling. Heutzutage gilt der Käfer durch seine schnelle Generationsfolge auch als Gebäudeschädling und wird bereits bedeutsamer eingestuft als die Nagekäfer. Der Ursprung des Befalls kann beim Importeuer, Holzhändler, Verarbeiter oder auch am Ort des Schadenfalls liegen. Es werden häufig zahlreiche Tropenhölzer aber auch einheimische Arten wie Eiche, Esche, Nussbaum, Rüster (Ulme) und Edelkastanie befallen.

Aussehen

Die Käfer haben eine schlanke, stäbchenförmige Körperform. Sie sind rotbraun gefärbt, die kleineren Käfer hellbraun bis gelbbraun und haben eine durchschnittliche Länge von ca. 4 bis 5 mm. Zu ihren typischen Käfermerkmalen gehören die punktierten Flügeldecken sowie das trapezförmige Halsschild. Das Fühlerende ist keulenförmig und besteht somit aus zwei Gliedern, wovon das erste Glied eckig, das zweite länglich-oval ist.

Fraß

Die Larven der Splintholzkäfer nagen in Faserrichtung und hinterlassen unregelmäßig verlaufende Fraßgänge. Am Anfang liegen sehr feine, fest mit Bohrmehl verstopfte Gänge vor. Im fortgeschrittenen Stadium werden ganze Holzschichten flächenartig zerstört, was durch die große anfallende Menge von puderfeinem Bohrmehl erkennbar ist. Bei einem starken Befall quillt das Bohrmehl weitgehend aus den Poren des Holzes, Fluglöchern sowie den Oberflächenrissen heraus. Im Endstadium ist das Holz vollkommen pulverisiert, zurück bleibt eine papierdünne Holzschicht, eine fettig anfühlende Talkum-Puder Bohrmehlmasse.

Quelle: Dietger Grossar; Pflanzliche und tierische Bau- und Werkholz-Schädlinge