Schädlingsbekämpfung

Schädlingsbekämpfung ist kein Glücksspiel
vertrauen Sie den Profis

02365/56565

02302/2027139

Schädlingsbekämpfung ist kein Glücksspiel
vertrauen Sie den Profis

02365/56565 oder 02302/2027139
DSV
DHBV
EIPOS e. V.
Tüv Rheinland
DSV
DHBV
EIPOS e. V.
Tüv Rheinland

Echter Hausschwamm

Echter Hausschwamm

Der Echte Hausschwamm ist ohne jenen Zweifel der gefährlichste und zugleich der am schwierigsten zu bekämpfende Schädling, des in Gebäuden verbauten Holzes. Er ist ein typischer Cellulosezerstörer, und zeigt dementsprechend eine Braun- oder Destruktionsfäule auf. Als einziger, pflanzlicher Holzzerstörer, ist er neben dem Hausbockkäfer und Termiten meldepflichtig. Die Meldepflicht ist in den Bauordnungen festgelegt und muss an die zuständige Bauaufsichtsbehörde erfolgen.

Auftreten

Der Hausschwamm tritt überwiegend in Altbauten auf aber auch unbewohnte, nicht gelüftete Häuser sowie Gebäude mit einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit sind hausschwammgefährdet. In Neubauten ist der Hausschwamm bei Schwammschäden äußerst selten beteiligt.

Zerstörung

Die große Gefährlichkeit des Hausschwamms besteht neben der starken Zerstörungskraft darin, dass er für seine Entwicklung und Ausbreitung eine niedrige Holzfeuchtigkeit benötigt und sich infolge eines hochentwickelten Oberflächen- bzw. Strangmyzels weit ausbreiten kann. Er überwuchert dabei meterweit holzfreie Stoffe aller Art und kann selbst das Mauerwerk erreichen. Der Hausschwamm ist daher oft im Mauerwerk anzutreffen, jedoch greift bzw. schädigt er dieses nicht direkt, da er allein von Holz, Holzprodukten und ähnlichen Substanzen lebt. Bei nicht sorgfältig oder sachverständig ausgeführten Bekämpfungsmaßnahmen besteht die Gefahr, dass sich lebende sowie nicht zu alte in Trockenstarre befindende Myzelreste erneut auswachsen können.

Fruchtkörper

Die Fruchtkörper liegen dem Substrat flach an und lassen sich von diesem leicht ablösen. Zum einen sind sie fleischig und weich, zum anderen zäh und meist fladenartig, kreisförmig oder elliptisch geformt. Die Wachstumstemperatur liegt bei ca. 18°C bis 22°C und sein Myzel wächst etwa 6 bis 8 mm pro Tag.

Schutz

In erster Linie können Hausschwammschäden vorbeugend durch das Ausschalten von Feuchtigkeitsquellen bzw. deren Ursache wie Baufehler, Mauerdurchfeuchtungen, undichte Wasserleitungen usw. vermieden werden. In Altbauten ist bei Umbaumaßnahmen dafür zu sorgen, dass lediglich nur gesundes, trockenes Holz verwendet sowie der Einbau fachgerecht durchgeführt wird.

Quelle: Dietger Grossar; Pflanzliche und tierische Bau- und Werkholz-Schädlinge