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Gewöhnlicher Nagekäfer

Gewöhnlicher, Gemeiner Nagekäfer

Der gewöhnliche, gemeine Nagekäfer ist nicht nur die häufigste zugleich wichtigste Käferart, sondern auch der bekannteste Holzschädling des werktrockenen verbauten oder verarbeiteten Holzes. Häufig treten diese so genannten „Wurmlöcher“ in alten Holzgegenständen aller Art auf.

Auftreten

Der gewöhnliche Nagekäfer tritt im großen Umfeld in Gebäuden als Zerstörer auf. Bei der Besiedelung werden kühlere, feuchtere Stellen bevorzugt. Es werden jede Art von verarbeitetem Holzes befallen: Balken, Bretter, Latten, Dielen- und Parkettböden, Treppen, Türen, stärkere Befallsschäden treten oft in Kirchen und Museen auf.

Lebensbedingungen

Der Befall entsteht an Nadel- und Laubholz, wobei weiches Holz bevorzugt wird. Bei Hölzern mit Farbkern wie Kiefer und Lärche, wird nur das Splintholz zerfressen. Den Hauptnahrungsstoff für die Larven bildet einzig und allein die Cellulose, geringe Menge von Eiweiß ist ebenso notwendig. Die Wachstumstemperatur ist deutlich niedriger als bei dem Hausbockkäfer und liegt zwischen 22°C und 23°C. Bei gesättigter Luftfeuchte vollzieht sich das Larvenwachstum am schnellsten und verlangsamt sich durch die abnehmende Luftfeuchtigkeit. Unter einer Luftfeuchtigkeit von 55% bis 60% hört die Entwicklung auf. Die Entwicklungszeit vom Ei bis zum schlüpfenden Käfer dauert in Abhängigkeit der Nahrungswerte und Klimabedingungen mindestens 4 bis 8 Jahre. Larven verpuppen sich im Frühjahr, Käfer erscheinen in den Monaten April bis August, wobei die Hauptflugzeit in den Monaten von Mai bis Juli andauert. Die Eiablage erfolgt einzeln in Holzrisse und alte Schlupfgänge. Die Larvenweibchen legen ca. 20-50 Eier.

Erkennungsmerkmale

Die männlichen und weiblichen Käfer werden 3 bis 5 mm lang. Der Körper ist dunkelbraun bis schwärzlich gefärbt, rundlich-walzenförmig geformt. Ihre Flügeldecken haben eng aneinander liegende Längsstreifen aus feinen, punktförmigen, reihenweise angeordnete Grübchen. Durch das Halsschild wird der Kopf kapuzenartig überdeckt. Des weiteren sind die Endglieder der dünnen, elfgliedrigen Fühler verlängert. Die gelbweißlichen Larven sind gekrümmt und werden 4 bis 6 mm lang.

Fraß

Die Larven minieren überwiegend im Nadelholz die Frühholzschichten, während die härteren Spätholzschichten als Fraßlamellen stehen bleiben. Die Gänge verlaufen sonst unregelmäßig und weisen einen Durchmesser zwsichen 1 und 2 mm auf. Im Endstadium besteht das Holz durch den Fraß nur noch aus Lamellen sowie säulenartigen Längs- und Querverbindungen. Die Gänge sind locker mit Bohrmehl gefüllt und vermengt mit Kotspuren. Als äußeres Befallsmerkmal zählen die kleinen, fast runden Fluglöcher von etwa 1 bis 2 mm Durchmesser.

Schutz

Die sicherste und vorbeugendene Schutzmaßnahme gegen einen Befall ist wie beim Hausbockkäfer die Imprägnierung mit einem amtlich anerkannten Holzschutzmittel. Ferner gelten die gleichen Regel bei Schutzbehandlung nach der DIN 68 800.

 

Quelle: Dietger Grossar; Pflanzliche und tierische Bau- und Werkholz-Schädlinge